Treffen der Aktiv-Gruppe am 14. November 2018 – Protokoll
- Überlegungen zur Diskussionsgruppe
Diskussionen in der Philosophie-Gruppe
- In den Diskussionen der Philosophie-Gruppe scheint teilweise der Fokus verloren zu gehen, weil sehr viele unterschiedliche Themen (teils auch bereits Besprochene) angesprochen werden. Dadurch können die Gespräche unpräzise werden und Themen können nicht tiefgehender und ausführlicher diskutiert werden. Bei der nächsten Sitzung (oder bereits in der Einladung dazu) soll es deshalb einen Hinweis geben, dass sich jede*r Einzelne selbst darum bemühen sollte, die Redebeiträge nicht zu lang zu gestalten und möglichst am Thema zu bleiben, damit das Gespräch konstruktiv verläuft.
Bekanntheitsgrad und Zielgruppe
- Eine Sorge besteht darin, dass durch größere Bekanntheit mehr Menschen zur Philosophie-Gruppe kommen können, die kein Seminar bei Herrn de Angelis besucht haben und deshalb die philosophischen Begriffe nicht im gleichen Sinn verwenden, sodass es zu einer Art Verlust der Begriffe kommt.
- Eine Lösung bzw. Kommentar dazu: Teilnehmer*innen, die kein Seminar von Herrn de Angelis besucht haben, sind nach wie vor willkommen. Es soll ein Glossar auf der Internetseite www.phileuropa.de geben, das die Begriffe erklärt. So können neue Teilnehmer*innen sich vorbereiten und auch Leute, die schon lange dabei sind, können Begriffe und Definitionen nachschlagen.
Medien und Kommunikation nach außen
- Die Philosophie-Gruppe soll mehr nach außen kommunizieren und Inhalte veröffentlichen.
- Dazu hat Anna Bringmann eine Facebook-Seite erstellt (vorläufiger Titel „Philosophie für alle“), auf der Inhalte und Links zu Protokollen und Videodateien geteilt werden sollen. Die Einladungen zu neuen Treffen sollen nicht dort veröffentlicht werden. Die Facebook-Seite wird zeitgleich mit neuen Einträgen auf der Phileuropa-Seite aktualisiert.
- Möglich wäre auch, dass alle Mitglieder Zugriff auf die Facebook-Seite bekommen und auch Beiträge zu anderen, relevanten philosophischen/politischen Themen dort gepostet werden können.
- Es soll einen weiteren YouTube-Kanal geben, auf dem Videos der Philosophie-Gruppe hochgeladen werden. Dabei soll es jeweils ein Video eines Vortrags und anschließend weitere Videos der Diskussion geben. Die Videos sollten nicht zu lang sein und mit einer Beschreibung bzw. einen kurzen Infotext versehen sein.
- Eine weitere Möglichkeit ist, Audiodateien der Sitzungen auf Spotify zu veröffentlichen.
- Insgesamt ist es wichtig, Inhalte weiter zu verbreiten und bekannt zu machen. Bei der nächsten Sitzung der Philosophie-Gruppe soll deshalb einmal auf alle Facebook-/Internetseiten und sonstige Präsenz hingewiesen werden, damit alle Mitglieder davon wissen. Diese können dann den Gruppen beitreten, daran teilhaben und die Inhalte weitertragen.
- Überlegungen zur Aktivgruppe
Aktiv-Gruppe
- Es besteht die Idee, neben der Philosophie-Gruppe eine weitere Gruppe zu gründen, die kleiner ist und sich damit beschäftigt, in konkreteren Projekten und nach außen hin aktiv zu werden.
- Dabei kann es sich um Projekte wie eine Zeitschrift, politisches Engagement, aber auch Diskussionen und Gespräche usw. handeln.
- Dabei sollen alle Mitglieder die Möglichkeit haben, kleine Beiträge zu leisten, weil viele Leute nicht sehr viel Zeit für weiteres Engagement aufbringen können.
- Insgesamt soll es ein Vorgehen Schritt für Schritt geben, das kontinuierlich vorankommt, aber nicht überhastet oder überfordernd ist.
- Die Treffen sollen nicht regelmäßig zu einem festen Termin, sondern nach Bedarf, konkretem Anlass und Absprache stattfinden.
Gründung einer „philosophisch-wissenschaftlichen Partei/Bewegung“
- Aktuell existierende Parteien haben, verbreiten und handeln nach Teilwahrheiten. Die Philosophie könnte diese Teilwahrheiten zusammenbringen, und das Beste aus allen finden und vereinen. Deshalb bräuchte es eine philosophisch-wissenschaftliche Bewegung, die diese Verbindung schaffen kann.
- Es soll (im Jahr 2019?) eine internationale/europäische philosophische Partei eingetragen werden. Sie soll wissenschaftlich und nicht ideologisch sein und nicht im Interesse einer bestimmten Gruppe oder Klasse, sondern im Sinne aller Menschen handeln.
- Vor und bei der Bildung dieser Partei soll nichts überstürzt werden. In der Politik-Gruppe geht es zunächst darum, Inhalte und mögliche Statute zu durchdenken und zu besprechen. (Ist es überhaupt möglich und sinnvoll, eine Partei zu gründen? Wie könnte diese konkret aussehen und funktionieren? Wie könnten die Grundsätze lauten?)
Es gibt mehrere europäische Parteien, beispielsweise VOLT und DiEM25. Der Ansatz wirkt vielversprechend, aber den Parteien scheint es an Grundsätzen und auch an konkreten Ideen zu fehlen. Die Politik-Gruppe könnte versuchen, mit diesen Parteien ins Gespräch zu kommen.
- [Als weit entferntes Ziel wäre es, statt Gründung einer eigenen Partei, auch möglich, das Statut für eine dieser Parteien zu schreiben].
- Zunächst hat die Politik-Gruppe vor, dass sich alle ein wenig über VOLT und DiEM25 informieren und beim nächsten Treffen über die Inhalte und Ideen diskutieren.
Finanzierung
- Zur finanziellen Unterstützung ihrer Aktivität kann die Politik-Gruppe sich um Förderung durch Stiftungen bemühen. Es besteht die Idee, gemeinsam Bewerbungstexte zu formulieren und an passende Organisationen und Programme zu verschicken.
Philosophische Zeitschrift
- Eine weitere Idee ist es, eine philosophische Zeitschrift von und für Studierende zu gestalten. Sie würde in deutscher und italienischer Sprache sein und von Studierenden verfasste Beiträge enthalten.
- Jede Ausgabe sollte ein bestimmtes philosophisches bzw. politisches Thema haben, z.B. die Anerkennung, die Idee eines Weltstaats (oder auch Themen wie die Sustainable Development Goals aus philosophischer Sicht).
- Die Ausgaben können (zunächst) eher selten erscheinen, z.B. einmal pro Semester oder pro Jahr, damit die Fortsetzung nicht zu eilig wird und ausreichend Beiträge gefunden werden können.
- Mögliche Inhalte wären: Kurzfassungen von Hausarbeiten, Texte von Studierenden oder auch Mitgliedern der Philosophie-Gruppe, ein philosophischer Kalender, Cartoons…
- Insgesamt soll die Zeitschrift nicht hochwissenschaftlich, sondern allgemein verständlich gehalten werden und ein entspanntes Layout haben. Auf Deutsch verfasste Texte würden von Herrn de Angelis und anderen Mitgliedern der Gruppe ins Italienische übersetzt werden.
(Ada Huntebrinker)